Weihnachtsgruß
Dienstag, 26. Dezember 2006
Wir wünschen allen frohe Weihnachten gehabt zu haben und kommt gut in´s neue Jahr!
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Ein Blog von und mit Simon Kühn

Wir wünschen allen frohe Weihnachten gehabt zu haben und kommt gut in´s neue Jahr!
Ruhe. Lange geschlafen. c’t im Bett gelesen. Nicht viel gemacht.
Geschenke hatte ich schon alle, eingekauft für´s große Essen ist auch schon. War das entspannt.
Gestern Abend war ich noch etwas unentspannter, da wir wegen falscher Gleiswahl leider unseren designierten Regionalexpress nach Essen Hbf, von weitem sahen. Ein wenig zu spät, aber gerade noch rechtzeitig, erschienen wir zum Weihnachtskonzert von Tim Pani. In den Comedyeinlagen brachte er uns näher, dass die Ursache das Arschloch ist und nicht die Wirkung. Danke für diesen Abend!
Der Baum ist drinnen, der Kamin an. Füße hoch und schlafen. Gute (stille) Nacht!
Nach der FH kommt bei vielen erst einmal die Jobsuche, so auch bei mir. Selbständigkeit kam nicht in Frage, da ich mich hier, wenn auch rudimentär, bereits ausgetobt hatte.
Einige Bewerbungen und zwei Bewerbungsgespräche später nahm ich zähneknirschend ein Praktikum bei einer Stelle an, die eigentlich ein fester Job hätte werden sollen. In der Firma lief viel drunter und drüber, es gab kein richtiges Konzept, keine Essens- und Firmenkultur. Es herrschte schlechtes Karma, wobei sich einige Mitarbeiter redlich mühten. Aber ihr kennt das Sprichwort mit dem Fisch und dem Kopf ja…
Die andere Firma, von der ich gestern die Zusage erhielt ist da gänzlich anders aufgestellt. Helles Büro mit Pflanzen und Bürohund. Eine richtige Küche und einen festen Vertrag von Beginn an. Der Chef scheint sehr realistisch und Mitarbeiter freundlich zu sein.
Das Praktikum ist nun natürlich abgebrochen, aber auf Dauer hätte ich mich dort nicht wohl gefühlt.
Darf ich vorstellen: Dipl.-Ing. Simon Kühn.
JUHU! Fertig, geschafft, nur noch einmal in die FH, um das Zeugnis abzuholen.
Nach eigener Rechnung ist der Gesamtschnitt 2,22
Ich freu mir einen Ast. Weltherrschaft… ich komme.

Am Samstag war ich mit Jörg in der neuen Klee-Austellung im Museum Ludwig. Nicht der Brüller muss ich sagen. Vieles erinnerte an Kindergartenzeichnungen, nur mit dem Unterschied, dass hier Klee draufstand. Viele Skizzen, einige gute Bilder, die mir gefallen haben.
Wie auch bei Picasso waren mir die Skizzen zu viel, zu hingerotzt, zu nichtssagend. Wenn ich der Künstler wäre, würde ich auch nicht wollen, dass die Nachwelt meine Skizzen anschaut.

Beeindruckend, wegen der schieren Größe fand ich die über 600 Bildchen, die zusammen ein großes Ganzes ergaben. Vier Wände gepflastert mit immer anderen Mustern.
Den Museumswärter hatte es allerdings besonders mitgenommen. Er erzählte uns, dass er immer mit den Bildern meditiert. Sprachs und schritt mit staksigem Gang auf das Kunstwerk zu… meditierend natürlich.
Unsere neue Küche wird immer intensiver genutzt. Viele sagen, dass die Küche der wichtigste Raum in einer Wohnung ist; jede Party beweist es.
So waren gestern die beiden kleinen der Nachbarn zum Plätzchenbacken da. Es war laut, es war matschig und es war schön. Die hatten sichtlich Spaß dabei den Teig zu matschen und roh zu essen. Gesichter mit Zuckerfarbe mahlen, gaaaanz toll. Der Mama mit roter Farbe beim Abholen zu suggerieren, dass sie bluten würden noch toller.
Donnerstag und Freitag ist die Küche auch augebucht. Kuchenbacken und zweimal Essen mit Gästen. Freue mich riesig drauf und ich bin immer noch stolz auf unsere neue, weltbeste Kochstellenansammlung mit Waschbecken daneben! Vielleicht mache ich hier ein Rezeptblog draus?