Lemming-Prozession
Mittwoch, 30. Mai 2007Eine weitere Episode meiner Bahnfahrerlebnisse.
Schon wieder so ein mutmaßliches Selbstmörderarschloch (Personenunfall), dass den Bahnhof Sechtem und damit die Strecke Köln-Bonn linksrheinisch gesperrt war. Selbstmörder hin oder her, ich finde so etwas einfach zum Kotzen, sollen sie sich meinetwegen umbringen, aber bitte sozial verträglicher.
Die Strecke war schon seit zwei Stunden gesperrt, als mein Zug in Brühl einfuhr und der Zugführer uns sagte, wir mögen doch bitte quer durch Brühl zur Straßenbahn gehen, um die zu nehmen. Sehr lustig wie ca. 300-400 Menschen durch eine Kleinstadt prozessieren. Ich bin zum Glück zu einer Bahnstation vorher gegangen, also nicht dem Zug der Lemminge hinterher und habe deswegen noch einen Platz bekommen.
Ganz im Gegensatz zu den tausenden Schul- und Kindergartenkindern, heute war irgendwie der Tag des Schulausflugs. Die mussten leider auf die mittlerweile auch verspäteten KVB-Bahnen warten.
Naja, ein wenig Aufregung und eine Geschichte zum Erzählen, und das bei herrlichem blauen Himmel und Sonnenschein.

