Apple-Service
Samstag, 23. Juni 2007Neulich habe ich ein iBook gekauft. Mein erster Mac, für den Anfang etwas kleines, nicht so teures. Wobei bei Macs nicht-so-teuer relativ ist, man bezahlt v.a. für gebrauchtes gerne etwas mehr, als bei anderen Herstellern. Das auch, weil die Qualität anscheinend meist stimmt und der Service fair sein soll.
Leider durfte ich bei diesem Erstlingskauf (iBook G3 800MHz) das doppelte Gegenteil erleben.
Bis zum Nachkauf einer WLAN-Karte (Apple-Sprech: Airport) lief alles wunderbar. Selbst für die 800MHz, über die jeder PC-Nutzer herzhaft lacht, war es möglich das aktuellste Apple System flüssig auszuführen. Dann kam die WLAN-Karte, eingebaut, Patient tot. Kein Muchs. Tot. Karte wieder ausgebaut: Selbes Bild.
Google brachte mich auf eine Apple-Seite, die auf einen Serienfehler hindeutete. Das Logikboard sollte es sein. Ich rief frohen Mutes beim Apple-Support an, erklärte das bisher versuchte und meine Vermutung. Der Herr machte mir Hoffnungen darauf, dass ein Austausch auf Kulanz möglich sein könnte. Die Austauschaktion zum Serienfehler hatte der Vorbesitzer verschlafen, nun war es ca. ein Jahr zu spät. :(
Ich solle aber vorher mal beim Händler reinschneien und diesen mal Maß nehmen lassen. Bei Gravis konnte der wirklich engagierte Mann mir nichts wirklich erfreuliches Berichten: Hotline-Ping-Pong. Ich solle mich doch noch einmal mit der Apple-Hotline in Verbindung setzen, um von denen eine Freigabe für eine Reparatur auf Kulanz zu erhalten.
Gesagt, getan, die 14ct teuren Minuten buchten sich vom Handy ab, ich schilderte erneut den Sachverhalt, die Mitarbeiterin chattete mit einem höheren Tier und bekam eine Absage. Komisch, der Typ in der Schlange neben mir bekam eine solche Kulanzreparatur, warum ich nicht?
Das ist es, was ich anprangere, manche scheinen gleicher zu sein und ich habe 500€ in den Sand gesetzt, für jede Menge Ärger und die Unsicherheit, ob ich nun wieder einen PC oder doch einen Mac nehmen soll.