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Freitag, 24. August 2007Siehe im BILD-Blog: BILD-Blog Werbespot
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Ein Blog von und mit Simon Kühn
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…durfte ich eben erleben.
Zweite Liga, wie mir eine Kollegin erzählte. Köln gegen Aachen. Was eine Scheiße. Hunderte von eingepackten Polizisten. Grölende Halbaffen, die denken, dass sie Fußballfans sind. Eine Bahn verpasst, weil ich nicht durch die Absperrung kam.
Was treibt rotzbesoffene Männer und/oder Mannsweiber dazu sich so aufzuführen, dass ein Rudel Grüner sie trennen muss. Und das unter der Woche, an einem Montag!? Es wird mir für immer unbegreiflich bleiben…
Glück ist immer noch…
sich nach einem sehr guten Essen (in dem Fall allerbeste Lammkeule mit Kritharaki-Nudeln) in den Stuhl fallen zu lassen. Besonders dann wenn das Essen zum Jahrestag war. Seufz!
Die Keule gab´s übrigens im Blauen König, Markt 24, 0221 – 853744
Im Moment beschäftige ich mich teils aus Zufall, teils aus indirekter persönlicher Betroffenheit mit dem Thema Personalführung oder “Was macht einen guten Chef aus?”.
Die Augen geöffnet hat mir ein Vortrag von Mark Hübner-Weinhold, seines Zeichens Leiter der Redaktion Beruf & Erfolg beim Hamburger Abendblatt, in der Uni Hamburg, den es bei podcampus.de zum herunterladen gibt. Der Titel Mein Chef – ein Oberaffe? zeigt schon, in welche Richtung der Vortag zielt: Die Parallelen zwischen Menschen und Tieren in der Personalführung.
Herr Hübner-Weinhold kommt nach 30 Minuten auf das Idealbild des Chefs zu sprechen: Der Löwe. Warum? Die Erfolgsregeln des Löwen sind:
Mit dem ersten Punkt haben die meisten Chefs kein Problem. Bei Punkt zwei fangen die Probleme an. Viele Chefs trauen ihren Mitarbeitern nicht zu, was eigentlich ihre Aufgabe wäre und reden ihnen rein, wo es nur geht. Sie sind nicht Zielorientiert genug.
Beim dritten Punkt scheiden sich die Geister noch deutlicher. Viele Chefs verfallen bei Gefahr oder Problemen in den Schuldzuweisungsmodus, was wiederum alles andere als Ergebnis orientiert ist.
Im Notfall zählt das Ziel und maximal noch, wie man dahin kommt. Alles andere kann man in Ruhe nach dem Sturm besprechen, wenn das rettende Ufer erreicht ist. Aber warum zählt bei manchen die Schuldzuweisung mehr als das Ziel? Weil sie Angst haben, sie könnten Schuld haben.
Vielen Chefs fehlt leider die Traute eigene Fehler einzugestehen, weil sie denken es wäre das Gegenteil von dem, was es eigentlich ist: Eine Stärke. Fehler zugeben ist das eindrucksvollste, was ein Chef machen kann. Macht demonstrieren das schlimmste.
Aber genau aus diesem Grund lassen sich Chefs auch nicht bei ihrem Job helfen, obwohl niemand seinen Job von Anfang an ausfüllt und jeder irgendwann einmal Hilfe braucht. Ja, wirklich jeder.
Moin, moin. Bin gerade wieder von der Kite-WM in St. Peter zurück. 5 Stunden zurück sind verhältnismäßig wenig, dafür, dass wir hin mit einem Monsterstau knapp 8 Stunden gebraucht haben.
Es war schön, sonnig und meist auch windig genug. Ich bin braungebrannt und glücklich, auch wenn die Feier in der Buhne1 ein wenig in´s Wasser gefallen ist, weil das so ungefähr die hochnäsigste, teuerste und unspannendste Kneipe/Bar in St. Peter ist. Der Besitzer des Schuppens trieb es mit dem Hinweis, dass die hiesigen Taxen ja so gegen 2 Uhr dicht machen würden auf die Spitze. Wie mir der Taxifahrer sagte, muss ein Taxi-Unternehmer 24h Kunden bedienen.
Und das konnte der gute Mann. Mit teilweise 180 Sachen raste er von St. Peter über Land, um uns in´s 20km entfernte Tönning zu kutschieren. Und das unangeschnallt.
Nachtrag: Ich vergaß zu erwähnen, dass es in der Buhne1 den unterirdischtesten Caipi gab, den ich je zu mir genommen habe. Bitter und im Abgang so geschmackvoll wie Frostschutzmittel. Ach ja: Und Vodka-O ohne Eis wurde konsequent nach 20 Minuten mit Eis geliefert.