Was war im Februar, 2008

Der Freund meiner Katze

Freitag, 29. Februar 2008

…saß heute Nacht von 23 bis 5 Uhr morgens auf unserer Terrasse und hat ein Maunzkonzert sondergleichen gegeben. Er war ziemlich groß und schneeweiß. Schwarze Katze und schneeweißer Kater, wäre bestimmt ne lustige Kombination.

Keine Ahnung, wie er auf die Katze kam, ausdauernd und laut war er. Und verscheuchen hat er sich auch nicht lassen. Ergo: Ich bin müde.

Der junge Mann…

Dienstag, 19. Februar 2008

…der gerade in die Bahn gestiegen ist, hat seine Handschuhe draußen vergessen.”, tönte es aus den Lautsprechern. “Gehen Sie doch noch mal kurz raus und holen Sie sie. Ich warte so lange.”

Netter Bahnfahrer. :)

Berlin, hin und zurück

Montag, 18. Februar 2008

Die Hinfahrt mit dem ICE war unspektakulär. Telefonierende Geschäftsfritzen, die Firmeninterna in aller Öffentlichkeit ausbreiten. Keine Verspätung, keine Besonderheiten. Der neue Hauptbahnhof ist ein Monster. Tief, breit, riesig.

Nach einem verzüglichen Mahl im hektischen Vapiano am Ku-Damm ging es abends durch Berlins Party-Leben. Nach vier rauchfreien Diskos waren wir um 6 Uhr morgens wieder zu Hause. Nach ausgedehntem Frühstück dann Sightseeing im Schnelldurchgang. Und im ICE wieder zurück.

Es war hektisch, aber ich hatte einen Platz, ganz im Gegensatz zu einigen anderen. Ich hatte Glück, mein Sitznachbar war nett und redselig. Da war dann auch der Triebwagendefekt und die eine Stunde Verspätung zu ertragen. Gruß nach Solingen.

Perfekte Bahnfahrt

Dienstag, 5. Februar 2008

Heute morgen war es soweit, ich hatte eine rundum gelungene Bahnfahrt.

Mein schwuler Dauer-Gegenüber-Sitzer Frank plapperte vom Rosenmontagszug, ich plapperte von meinem verlorenen und wieder gefundenen Portemonnaie. Während dessen setzte sich noch eine ziemlich hübsche Frau dazu, wodurch sich aber nur ich kurzfristig stören lies.

An einer Haltestelle stieg ein ziemlich tattriges, altes Pärchen ein, dem ich einigermaßen schnell zu verstehen gab, dass sie sich doch auf meinen Platz und den daneben setzen könnten. Er saß schon, als ich sie noch mit Nachdruck davon überzeugen musste, dass das schon in Ordnung sei, wenn ich eine Station stehen müsse.

Im Hintergrund sah ich dann die Schaffner anrücken, die mir herzlich egal waren, da ich mein am Samstag verlorenes Portemonnaie gestern Abend wieder bekommen hatte.

Die hübsche neben Frank war ein wenig zerknirscht, da sie wohl für Karneval ihr Jobticket aus ihrer Geldbörse herausgenommen hatte, um ihre Geldbörse zu Hause lassen zu können. Dumm nur, dass sie es nicht zurück getan hatte und somit nun schwarz fuhr. Anscheinend sahen wir einfach zu friedlich aus, denn die Kontrollettis nahmen keine Notiz von uns.

Zu allem Überfluss bestand die alte Dame für den restlichen Weg darauf meine Tasche auf ihrem Schoß zu horten, weil ich ja schließlich wegen Ihr stehen musste. Herrlich.