Tag 3: Lilien- & Königstein

8. Oktober 2008, 22:49 Uhr (perm. Link, TrackBack)

Donnerstag 25. September 2008. (erster Beitrag)

Der nächste Morgen begrüßte mich mit Nieselregen und der gleichen grandiosen Aussicht, nur nicht so weit. Das Frühstück war für die 6€ wirklich der Knüller und für jeden der es einrichten kann empfehlenswert.

Panorama vom Lilienstein aus gesehen

Einen Ab- und einen Aufstieg später stand ich ziemlich geschafft auf dem Lilienstein, wo ich ziemlich bald von zwei schwarzen Katzen begrüßt wurde. Die Freude der beiden war schnell erklärt, die beiden Damen waren recht dünn und hatten anscheinend so wie ich Kohldampf. Nur: Ich hatte vorgesorgt.
Auf dem Lilienstein gibt es ähnlich wie auf der Bastei ziemlich viele, durch moderate Kletterei erreichbare Aussichtspunkte, von denen aus man einen großartigen Rundblick hat.

LPG - geschlossen Katze auf dem Lilienstein Blick vom Lilienstein

Nach dem Abstieg plumpst man quasi in die Elbe, wenn hier nicht wieder die obligatorische Personenfähre wäre. Frisch übergesetzt wurde ich in Königstein von der netten Dame von der Touristeninformation an das Rock-Hostel vermittelt. Das Rock-Hostel ist sehr modern eingerichtet, mit Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsraum und insgesamt 16 Betten. Der Wirt Lutz Hensel bietet auch in Kooperation mit einer Kletterschule Klettertouren am Lilienstein an.

Königstein Kinderausflug Nehmen wir heute das Boot, Erna?

Vom Hostel aus laufe ich ohne Rucksack über den alten Festungsweg zur Festung Königstein. Oben angekommen gibt es Militärgeschichte von 1700 bis 2000 zu sehen. Beeindruckend ist der Weg in die Festung hinein. Bei den hohen Mauern und verschiedenen Wehren möchte man kein Angreifer gewesen sein.

Leider machte sich bei mir das linke Knie ziemlich deutlich bemerkbar, denn es war ihm ziemlich egal, dass es hier spannende Geschichte zu sehen gab. Den letzten Bus hinunter hatte ich natürlich verpasst und musste somit mit schmerzendem Knie talwärts humpeln.

Welches Reich? Abstieg von der Festung Königstein PIR-AT, PIR-NA, PIR-OT...

Im Sachsenstübel pausierte ich, ob der Empfehlung der Dame von der hiesigen Touristeninformation. Das Gericht von der Tageskarte war die richtige Entscheidung; Schweinemedallions mit Pilzen und wirklich hausgemachten Knödeln. Lecker!

So, mal schauen, wie ich nun zurück zum Hostel komme und vor allem, wie und ob es überhaupt morgen weiter geht.

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