Ausweg?
8. Juli 2009, 7:18 Uhr (perm. Link, TrackBack)Ich höre leider immer wieder von Rad fahrenden Bekannten, dass sie mit der Polizei aneinander geraten. Beispiele liefern Arne und Marco zur Genüge.
Grundtenor ist meist, dass der eigentliche Ordnungshüter in seiner Entscheidung und Eigenschaft von einem, meist fachlich höher qualifiziertem, Außenstehenden negativ kritisiert wird. Selbst wenn die Kritik objektiv gesehen angebracht wäre, will ich eher auf die subjektive Sicht der oder des Polizistin/en eingehen.
„Schritte, die man getan hat, und Tode, die man gestorben ist, soll man nicht bereuen.”
Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter
Und Herr Hesse hat recht, denn die allerwenigsten Menschen bereuen einen gerade gemachten Fehler, wenn man sie direkt darauf anspricht. Wenn ich weiter kommen will, muss ich vielleicht umdenken.
Microsoft’s Raymond Chen tells the story of a customer who complains that the keyboard isn’t working. Of course, it’s unplugged. If you try asking them if it’s plugged in, “they will get all insulted and say indignantly, ‘Of course it is! Do I look like an idiot?’ without actually checking.”
“Instead,” Chen suggests, “say ‘Okay, sometimes the connection gets a little dusty and the connection gets weak. Could you unplug the connector, blow into it to get the dust out, then plug it back in?’
Die Frage ist also, welche Strategie ich einem mir gegenüberstehenden Polizisten anbieten kann, so dass er nicht auf Kontra schaltet. Eine Lösung habe ich derzeit noch nicht. Schreibt mir gerne Vorschläge in die Kommentare
schrieb am 21 Dezember 2009 um 17:31 :
Das Angebot: “… könnten wir vielleicht zurückwandern und uns das Radweg-Schild ansehen?” habe ich einem Polizeiwachtelforstmeister schon mal gemacht. Er hat abgelehnt, weil er sich ja sooo sicher war.
Ok, im Nachhinein sind wir dann eben nebeneinander gefahren. Auch ordnungswidrig und bezahlbar.
Deeskalations-Strategie: gescheitert.