Was war im Januar, 2010
Raumcoaching
Samstag, 23. Januar 2010Gerade war ich im Bürgerhaus Stollwerk bei einem kostenlosen Schnupperkurs von Raumcoaching, der im Rahmen der imm angeboten wurde. Ja, Coaching ist nicht nur im Fernsehen in, sondern nun auch im Raum. Tine Hitler, Einmarsch in vier Wänden.
Ganz so war es nicht. Aber auch nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe mich einfach nicht von den Formfehlern lösen können, die die beiden Damen bei ihrer Präsentation geliefert haben.
Der Empfang war sehr schön, ein wenig holperig und sympathisch. Leider hatte um 17:00 Uhr, der ersten Vorstellung, nur ein Pärchen den Weg gefunden, so dass wir zu dritt waren. Die Nervosität war ihnen anzumerken, aber das fand ich nicht schlimm. Schlimm fand ich, wie sie über die – nicht vorhandenen – Einrichtungskünste ihrer Klienten herzogen.
Innenarchitekten sind also Künstler. Und Künstler sind schwierig.
Ich bin auf dieser Haltung ihrerseits echt hängen geblieben und finde es unmöglich so über seine Kunden her zuziehen. Aber das ist mein Problem.
Es ging um Farbenlehre, Raumstrukturierung und Ausleuchtung der Räume, was jeweils auch als Seminar angeboten wird. Insgesamt verließ ich ich die Veranstaltung leider mit einem gemischten Gefühl, was ich den beiden echt nicht gewünscht hätte. Vielleicht haben sie den Bogen ja beim zweiten Versuch hinbekommen, der in diesen Minuten läuft.
paradoxe Ironie
Sonntag, 3. Januar 2010Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn plötzlich die warmen Stimmen von Louis Armstrong und Ella Fitzgerald “Summertime” singen, während es draußen vor dem Fenster bei -3 Grad schneit.




