Was war im März, 2010

Kaffee!

Sonntag, 21. März 2010

Neulich hatte ich mir einen Keramikkaffeefilter von Tchibo geholt, um mir stilecht Kaffee brühen zu können. Ich dachte, dass der locker an die – mir bekannten – Melitta-Uralt-Kaffeefilter herankommen. Denkste. Das Ding läuft einfach nicht so gut durch. :-(

Zum Glück war heute Flohmarkt in Nippes, wo ich einen Melitta 102 erstanden habe. Zusammen mit der Kanne sieht das Familienfoto dann noch besser aus. Auf morgen früh!

Herr X, wie viel kosten die Zitronen?

Samstag, 20. März 2010

REWE, Köln-Mülheim, Wiener Platz

Es ist Hochbetrieb und alle 6 Kassen sind besetzt. Eine Lautsprecherstimme quäkt:

Herr Dings, bitte in’s Büro…

Ich denke nur: Der is aber schlecht drauf der Chef; und hatte nicht damit gerechnet, dass er mir nur Augenblicke später das Gegenteil beweisen würde. An der Kasse ganz rechts wollte jemand Bio-Zitronen kaufen und die waren wohl nicht in der Kasse registriert.

Die Verkäuferin ruft also durch die anderen 6 Kassen hindurch zur Gemüseabteilung: „Herr X! Wie viel kosten die Bio-Zitronen?“ Keine Antwort, denn Herr X ist offensichtlich gerade nicht in der Gemüseabteilung. Sie ruft noch einmal, nichts. Aber der Chef ist auf Zack:

Herr X! Wie viel kosten die Bio-Zitronen?

Sein Kopf taucht auf und er ruft einen Preis. Der Chef wieder:

Das hat keiner verstanden, lauter!

Herr X ruft lauter, alle verstehen es, nun könnte es einfach so weiter gehen. Die ersten Kunden schmunzeln schon. Dem Chef in seinem Büro vorm Mikro reicht das nicht:

Herr X, ich danke Ihnen auch im Namen aller Kunden für diese kompetente Auskunft!

Die meisten lachen und es geht weiter.

1. Mülheimer Nacht

Sonntag, 14. März 2010

Gestern Abend fand in Köln-Mülheim die erste Mülheimer Nacht statt. Schön war’s und lang.

Ich startete im Jakubowski, einem sehr schönen, kleinen Café/Bistro, das ich von früher noch als Pfaus’ kenne. Normalerweise ist es dort – abgesehen von der offenen Küche – sehr ruhig; gestern Abend waren alle Tische beiseite geschoben und es dröhnten angenehme Klänge aus den Boxen.

Nach einem Cocktail zum Aufwärmen, stieg ich in den Shuttle-Bus und ließ mich zum Kulturbunker fahren. Hier gab es Jazz einer Damencombo und zwei Fotoausstellungen. Beides war schön, aber nicht Abend füllend.

Der nächste Bus brachte mich dann zum Limes, das wegen Überfüllung leider ausfiel. Zum Glück, denn so musste ich kein Kopf-Schmerz-Astra trinken. Was ich durch die Tür sehen konnte erinnerte mich an das Trash-Chic in Kalk. Zu Fuß ging ich zum nächsten Punkt, stellamöbel, wo es ein paar Fotos zu sehen gab, die ich persönlich nicht unbedingt sehenswert fand.

Einen weiteren kurzen Fussmarsch entfernt liegt die Bürogemeinschaft „KÖ 128“, die einen phänomenalen Partykeller ihr Eigen nennt. der Weg zum Klo ist zwar ein wenig beschwerlich, aber der Raum der Knüller. Auch hier war es mir leider zu voll, weswegen ich mit Armin und Christian, die ich vorher schon im Kulturbunker kennen gelernt hatte, weiter zum Jaku zog.

Nach einem kurzen Intermezzo in der Rosenzeit, das von wenig Erfolg gekrönt war, und der Erkenntnis, dass im The New Yorker schon Schicht war, fuhren wir zum Gebäude 9. Die Disco war mir mit den zu sauberen Elektroklängen zu knochig, weshalb ich mit dem letzten Shuttle-Bus (um 12 Uhr :( ) zum Jakubowski fuhr.

Hier traf ich Bekannte vom Klettern, mit denen ich dann noch im Jaku und später im – wieder etwas leereren – Kö 128 das Tanzbein schwang und den Abend gegen 3 Uhr beendete. Schön war’s Mülheim!