1. Mülheimer Nacht

14. März 2010, 11:30 Uhr (perm. Link, TrackBack)

Gestern Abend fand in Köln-Mülheim die erste Mülheimer Nacht statt. Schön war’s und lang.

Ich startete im Jakubowski, einem sehr schönen, kleinen Café/Bistro, das ich von früher noch als Pfaus’ kenne. Normalerweise ist es dort – abgesehen von der offenen Küche – sehr ruhig; gestern Abend waren alle Tische beiseite geschoben und es dröhnten angenehme Klänge aus den Boxen.

Nach einem Cocktail zum Aufwärmen, stieg ich in den Shuttle-Bus und ließ mich zum Kulturbunker fahren. Hier gab es Jazz einer Damencombo und zwei Fotoausstellungen. Beides war schön, aber nicht Abend füllend.

Der nächste Bus brachte mich dann zum Limes, das wegen Überfüllung leider ausfiel. Zum Glück, denn so musste ich kein Kopf-Schmerz-Astra trinken. Was ich durch die Tür sehen konnte erinnerte mich an das Trash-Chic in Kalk. Zu Fuß ging ich zum nächsten Punkt, stellamöbel, wo es ein paar Fotos zu sehen gab, die ich persönlich nicht unbedingt sehenswert fand.

Einen weiteren kurzen Fussmarsch entfernt liegt die Bürogemeinschaft „KÖ 128“, die einen phänomenalen Partykeller ihr Eigen nennt. der Weg zum Klo ist zwar ein wenig beschwerlich, aber der Raum der Knüller. Auch hier war es mir leider zu voll, weswegen ich mit Armin und Christian, die ich vorher schon im Kulturbunker kennen gelernt hatte, weiter zum Jaku zog.

Nach einem kurzen Intermezzo in der Rosenzeit, das von wenig Erfolg gekrönt war, und der Erkenntnis, dass im The New Yorker schon Schicht war, fuhren wir zum Gebäude 9. Die Disco war mir mit den zu sauberen Elektroklängen zu knochig, weshalb ich mit dem letzten Shuttle-Bus (um 12 Uhr :( ) zum Jakubowski fuhr.

Hier traf ich Bekannte vom Klettern, mit denen ich dann noch im Jaku und später im – wieder etwas leereren – Kö 128 das Tanzbein schwang und den Abend gegen 3 Uhr beendete. Schön war’s Mülheim!

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