Was war im September, 2010

The journey

Freitag, 10. September 2010

Ein letztes Mal habe ich das Laptop heruntergefahren, den Aufzug benutzt und meinen Token abgegeben. Abschied gefeiert. Ein letztes Getränk in vertrauter Runde.

Nun perlt der Regen zum Abschied am Fenster herunter. Es ist anders, als hunderte Fahrten vorher im Zug. Eine Zäsur in meinem Leben; und nicht die letzte.

Auf meinem Glückskecks stand heute:

You’re going to make a nice journey.

So it’ll be.

D-Zug zum Zug

Mittwoch, 8. September 2010

Am Sonntag war ich im Kölner Norden unterwegs. Auf dem Rückweg fuhr ich von Pesch aus kommend, auf dem unsäglichen linksseitigen Radweg am Militärring, als mir ein Rennradler in voller Montur winkend entgegenkam. Er fuhr Richtung Süden und fragte, ob er hier richtig zum Hauptbahnhof sei. „Nicht so ganz.“ war meine ehrliche Antwort. „Häng dich dran, ich bringe dich hin.“

Er hatte eine halbe Stunde, bis sein Zug nach Hamburg abfahren sollte, also gaben wir Gas und wechselten uns in der Führungsarbeit ab, ich auf meinem Trekking-Esel und er auf seinem Carbon-Rennrad. Er kam gerade von einer Fahrradveranstaltung in Pulheim.

Der Radweg wechselte von links nach rechts und wurde ziemlich eng und dreckig. Mit dem Rennrad kein Spaß und als er wieder nach links wechseln sollte, fuhren wir auf der Fahrbahn weiter, auf der wir dann mit durchschnittlichen 30km/h auch bis zum Dom blieben. 18:18 Uhr lieferte ich ihn dann glücklich am Nordeingang ab und er gondelte Richtung HH.