Was gab es in der Kategorie Politik

Radunfälle in den Medien

Samstag, 14. August 2010

Zwei „wunderbare“ Beispiele, erst einmal wertfrei vorgetragen und mit meiner Wertung versehen.

KStA

Am Donnerstagmittag sind in Köln gleich zwei Radfahrerinnen schwer verletzt worden. Der erste Unfall ereignete sich in Zollstock, der zweite auf dem Lindenthalgürtel. Beide Frauen mussten schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. []

Fall 1

Eine Frau überquert die Fahrbahn (Straße) auf der Radverkehrsanlage (Radweg), aber entgegen der Fahrtrichtung. Sie wird von einem abbiegenden Kraftfahrer übersehen und angefahren.

Hergang bei Velo 2010.

Fall 2

Eine Frau überquert die Fahrbahn (Straße) auf der Radverkehrsanlage (Radweg), in vorgeschriebener Fahrtrichtung. Sie wird von einem abbiegenden Kraftfahrer übersehen und bremst zur Kollisionsvermeidung so stark, dass sie stürzt und sich verletzt.

Hergang bei Velo 2010

Wertung der Polizei

Sie weißt auf die Sicherheitstipps bei Velo 2010 hin.

Meine Wertung

Die Unfallhergänge gleichen sich. In beiden Fällen haben die Kraftfahrer die Radfahrerinnen beim Abbiegen an einer Kreuzung übersehen. Beide haben die Radverkehrsanlage genutzt (ob diese dort benutzungspflichtig sind, kann ich nicht sagen).

Zu dem Thema fällt mir immer diese Grafik ein, in der das Verhältnis der Unfallzahlen im Vergleich, Nutzung Fahrbahn zu der anderer (Rad-)Wege, dargestellt wird.

Radwegbenutzer haben ein 3-11 mal höheres Risiko zu verunfallen, als Fahrbahnbenutzer!

Wikipedia

Zahlreiche internationale statistische Erhebungen und wissenschaftliche Untersuchungen weisen nach, dass die Unfallzahlen auf Radwegen deutlich höher sind als auf gemeinsam von allen Fahrzeugen genutzten Fahrbahnen. Auf Radwegen, die räumlich von der Fahrbahn getrennt sind, gibt es häufiger Unfälle in Verbindung mit abbiegenden und kreuzenden Fahrzeugen sowie mehr Alleinunfälle und Kollisionen zwischen Fußgängern und Radfahrern. Die Unfallschwere ist dabei nicht geringer als bei Unfällen auf Fahrbahnen.

Den Verweis der Polizei auf die „Goldenen Regeln“ – finde ich – verhöhnt die Opfer schlichtweg. Warum wird nicht auf die entsprechenden Goldenen Regeln für Autofahrer verwiesen, die 1:1 genauso gelten müssen?

Theoretisch hätte auch der Verweis gereicht:

Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)

I. Allgemeine Verkehrsregeln

§1 Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Mein Fazit

Meine eigene Sicherheit ist mir wichtig. Deswegen habe ich mich entschieden diese an erste Stelle zu setzen und handle dementsprechend: Ich fahre auf der Fahrbahn, wo mich die Kraftfahrer sehen. Die freundlichen Zeitgenossen unter ihnen zeigen es mir, indem sie mich freundlich anhupen. Das ist schön, denn dann haben sie mich zumindest gesehen!

Solange die Stadt Köln und die Politik des Fahrradbeauftragten und sogar der Grünen in Köln eine aggressive Grundstimmung im Verkehrsalltag der Kölner Radfahrer fördert, werde ich mich zu meiner eigenen Sicherheit an bestimmte Regeln nicht halten oder Grauzonen ausnutzen.

Ja, die Kölner Verkehrspolitik fördert es, meiner Meinung nach, durch

  • für Laien (Kraftfahrer und Radfahrer!) nicht einsichtige Radwegführung.
  • uneinheitliche Radverkehrsführung mit Lücken und eingebauten Problemzonen.
  • Förderung von Spurdenken.
  • Verschleppung von Änderungen und Ausruhen im bestehenden Politikbiotop.

Beispiel gefällig?

Meine Anfrage beim Fahrradbeauftragtenbüro vom April, wurde bis heute nicht inhaltlich beantwortet. Bitte warten Sie, unsere Wohlfühlzone ist so schön warm…

Internetzensur oder nicht?

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Der Vorschlag der ehemaligen Familienministerin, Ursula von der Leyen, Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten zu sperren, stößt dagegen bei Experten und selbst bei Missbrauchsopfern auf Kritik. Solche Blockaden ließen sich leicht umgehen, besser sei es daher, entsprechende Seiten zu löschen, fordern sie.

Ein Schritt, den auch Leutheusser-Schnarrenberger unterstützt. Die Wirtschaft zeige, dass das Löschen von Internetseiten innerhalb weniger Stunden möglich sei, sagte sie.

Tagesschau

Applaus! Endlich mal jemand, der das Arschloch sucht und nicht nur Symptome bekämpft. Frau Leutheusser-Schnarrenberger ist für mich das einzig positive an der neuen Regierung und das nicht nur wegen der einen Aktion.

Politik

Mittwoch, 30. September 2009

Manchmal glaube ich, dass Politiker kurz nachdem sie einmal gewählt wurden vergessen, wer sie gewählt hat und was überhaupt die Aufgabe eines Politikers ist. Bei der SPD zum Beispiel geht gerade das große Wunden lecken und Heulen los, ob der „verlorenen“ Wahl. Die Menschen wollten die Agenda 2010 und Hartz 4 nicht. Das muss geändert werden, damit man wieder gewählt wird.

Wo ist denn da das Gesicht der Partei? Sind Parteien nun dafür da sich die Parteiprogramme von den Wunschlisten der Bürger zusammenzustoppeln? Das kann es doch nicht sein. Ich denke Parteien sind dafür geschaffen, um Visionen zu entwickeln und diese durch zuziehen. Dann kann man sich bei einer Wahl wenigstens darauf verlassen.

Das Wahlergebnis ist auf jeden Fall nicht meines. Es wird weiterhin Atomkraft geben und die Internetsperren wird es bestimmt auch weiterhin als Prestige-Projekt geben, das keines ist. Und das der Westerwelle mit den Fähigkeiten Außenminister wird, finde ich desaströs: http://www.spiegel.de/video/video-1024231.html

Was wir als allerletztes in Deutschland (da sind wir ja schließlich) brauchen, ist ein ein Außenminister Typ Angstbeißer.

Nachtrag: So wünsch’ ich mir Politiker Peer Steinbrück

zweimal Senf

Mittwoch, 29. November 2006

1. Ackermann-Prozeß

Ich frage mich so langsam, wann die Richter und die Staatsanwaltschaft wegen Korruption angeklagt werden.

Eigentlich ist der Augang auch gut. Ich überlege mir was schnittiges, wo ich 20 Mio verdiene, was aber nicht legal ist. 1 Mio verplane ich für meine Verteidigung, die nachweisen muss, das ich ja gar nicht wissen konnte, dass ich da gerade etwas objektiv illegales gemacht habe. 3 Mio kalkuliere ich als Strafe und den Rest als Gewinn. Das gibt dicke Eier zu Ostern.

2. Dt. Soldaten in Süd-Afghanistan

Wenn man in einen so bescheurten Verein wie die Bundeswehr eintritt und das Töten von der Pike auf lernt, muss man auch damit rechnen, wenn man das tun muss, wofür man bezahlt wird. Soldaten werden auch dafür bezahlt, dass sie evtl. getötet werden. Ob sie dafür angemessen bezahlt werden, steht auf einem ganz anderen Blatt, auf dem u.a. auch die Krankenschwestern zu finden sind. Ist Soldat ein sozialer Beruf?

Wild Wild West

Mittwoch, 23. August 2006

Is’ es nicht schön? Der Terror ist in Deutschland angekommen und damit die Legitimation für fast alles, was die dusseligen Datenschützer und Neunmalklugen bislang verhindert haben oder blockieren wollten.

Ach, ne, früher gab es mal eine Legitimation die Bürger eines Landes ihrer Rechte zu berauben und sie zu bespitzeln. Sie hieß DDR. Die Stasi machte das, was Herr Schäuble und Herr Glos nun mit moderner Technik durchsetzen wollen.

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Wes Brot ich ess,…

Samstag, 19. August 2006

…des Lied ich sing.

So könnte man ganz trefflich die vom Volk bestimmten Vertreter titulieren. Warum? Das Volk bezahlt sie zwar, aber anscheinend nicht genug, ansonsten hätten sie es nicht nötig sich derart von der Wirtschaft kaufen zu lassen.

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Skandal! Mehr Arbeitslose!

Samstag, 29. April 2006

825 Arbeitslose im Kölner Raum haben keinen Job…
…angenommen, den sie eigentlich annehmen konnten. Lt. WDR-Lokalnachrichten haben sich auf die 900 freien Stellen als Erntehelfer nur 75 Arbeitslose gemeldet. Die restlichen Plätze werden mit polnischen Aushilfskräften besetzt.

Wo sind sie nun, die arbeitslosen Nazis Deutschen, die im letzten Jahr forderten oder immer noch fordern: (weiterlesen…)