Was gab es in der Kategorie Sonstiges

Essen

Samstag, 19. Dezember 2009

In letzter Zeit habe ich zum Glück immer öfter wieder Lust und Zeit, abends nach der Arbeit zu kochen. Hier ein paar Ergebnisse:

Speck/Champignon Kaiserschmarrn an Endiviensalat mit zitroniger Vinegrette.

Oder: schlichte Spaghetti mit Kirschtomaten und Fensterbankbasilikum, serviert mit geschenktem Rotwein.

Verschraibt

Sonntag, 4. Mai 2008


Es war nicht verkohlt…


Und dann auch noch einen Kleinbuchstaben in Mitten von Großen…

Photoshop Elements 4

Dienstag, 20. November 2007

Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines MacBooks inklusive Photoshop Elements 4 als kostenlose Dreingabe von cancom.
Das neue CS3 will man sich eigentlich nicht leisten können bei den Preisen und Einschränkungen, die man bei dem Preis nicht erwartet. Deswegen nun einmal die kastrierte Version.

Starten tut die Chose erstmal, aber wie… Man hat das Gefühl, dass jede Datei und jeder Buchstabe einzeln von einem Analphabeten gelesen und von einem Legastheniker wieder zurück geschrieben wird, bevor PS die Dateien zu Gesicht bekommt. Unter dieser Last jault das MacBook furchtbar los und Photoshop ist wirklich nicht benutzbar.

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, aber es passt wirklich gut zu den Patzern, die sich Adobe in letzter Zeit erlaubt. Da heißt es wohl bald wieder gesund schrumpfen.

Der Löwe

Dienstag, 7. August 2007

Im Moment beschäftige ich mich teils aus Zufall, teils aus indirekter persönlicher Betroffenheit mit dem Thema Personalführung oder “Was macht einen guten Chef aus?”.

Die Augen geöffnet hat mir ein Vortrag von Mark Hübner-Weinhold, seines Zeichens Leiter der Redaktion Beruf & Erfolg beim Hamburger Abendblatt, in der Uni Hamburg, den es bei podcampus.de zum herunterladen gibt. Der Titel Mein Chef – ein Oberaffe? zeigt schon, in welche Richtung der Vortag zielt: Die Parallelen zwischen Menschen und Tieren in der Personalführung.

Herr Hübner-Weinhold kommt nach 30 Minuten auf das Idealbild des Chefs zu sprechen: Der Löwe. Warum? Die Erfolgsregeln des Löwen sind:

  1. Tue möglichst wenig selbst.
  2. Lasse nur die Profis für dich arbeiten.
  3. Wenn es darauf ankommt zeige Stärke

Mit dem ersten Punkt haben die meisten Chefs kein Problem. Bei Punkt zwei fangen die Probleme an. Viele Chefs trauen ihren Mitarbeitern nicht zu, was eigentlich ihre Aufgabe wäre und reden ihnen rein, wo es nur geht. Sie sind nicht Zielorientiert genug.

Beim dritten Punkt scheiden sich die Geister noch deutlicher. Viele Chefs verfallen bei Gefahr oder Problemen in den Schuldzuweisungsmodus, was wiederum alles andere als Ergebnis orientiert ist.

Im Notfall zählt das Ziel und maximal noch, wie man dahin kommt. Alles andere kann man in Ruhe nach dem Sturm besprechen, wenn das rettende Ufer erreicht ist. Aber warum zählt bei manchen die Schuldzuweisung mehr als das Ziel? Weil sie Angst haben, sie könnten Schuld haben.

Vielen Chefs fehlt leider die Traute eigene Fehler einzugestehen, weil sie denken es wäre das Gegenteil von dem, was es eigentlich ist: Eine Stärke. Fehler zugeben ist das eindrucksvollste, was ein Chef machen kann. Macht demonstrieren das schlimmste.

Aber genau aus diesem Grund lassen sich Chefs auch nicht bei ihrem Job helfen, obwohl niemand seinen Job von Anfang an ausfüllt und jeder irgendwann einmal Hilfe braucht. Ja, wirklich jeder.

Gelb-Schwarz

Sonntag, 10. Juni 2007

Bei diesen Farben weiß der Mensch instiktiv: Achtung! Es surrt, eine Wespe, gelb-schwarz: Achtung!

Gestern war ich bei der Post. Mal eben ein Paket abgeben, vor dem Frisörtermin… Denkste. Der Brief- und Paketversender hat scheinbar seine Kernkompetenzen arg aus dem Auge verloren. An dem unbesetzten Postbank-Schalter, Bürobedarf und einem Werbebotschaften speienden Plasma-Bildschirm (ja, die kauft wirklich jemand) vorbei ging es schnurstraks… zur Schlange.

Das kann der Deutsche ja eigentlich gut, v.a. der Ostdeutsche, der Wessi legt ja vorher das Handtuch hin. Trapp, trapp, die Minuten verflogen. Der Schnauzer ganz rechts versuchte mit lakonischen Bemerkungen dem grauen Mäuschen in der Mitte zu verheimlich, dass er von dem Vorgang, den sie gerade durchführte genauso wenig verstand.

So etwas kommt auch nur höchstens einmal im Jahr vor…

Das kleine Wiesel am Schalter links pflichtete dem Schnauzer bei und vergaß darüber vollkommen seinen Kunden, der ihn glücklicherweise an seine erste Bürger… ähm Angestelltenpflicht erinnerte.
Der Schnauzer seinerseits musste sich mit immer dem selben senilen Rentner beschäftigen, den ich öfters zu treffen scheine. Ob er denn Geld abheben könnte. Klar kann er… wenn etwas auf dem Konto wäre. Der Postbank-Schalter war ja nicht besetzt.

Das Wiesel unterbreitete der nun zu bedienenden Kundin langwierige Formulare, ein Vertrag? Vielleicht diese T-Offline-Werbung, neben der ich mittlerweile angelangt war. Rätzelraten meinerseits.

Ich kam dran, das Wiesel. Ich legte mein Paket ab und erklärte den Sachverhalt: Verschicken, bitte unversichert.

Verschicken sie öfters Päckchen?

Mir schwante böses. In Sekundenbruchteilen huschte an mir eine Packstation, die Fresse von Tommy Gottschalk und die Pleite 2 Monate nach der Einführung der Packstation vorbei. Das Prinzip ist einfach: Der Kunde kann sein Paket wann immer er will bei dem gelben Kasten abholen.

Aber! Nicht zu lange drin lassen, bitte auch in der richtigen Station, mit einer Checkkarte und mit PIN-Nummer. Sowieso nur in der Größe, die der gelbe Kasten schluckt. Die Benachrichtigung per SMS funktionierte nicht, die Lieferung dauerte länger als der klassische Weg. Wazu das alles? Einfach ist anders.

Deswegen antwortete ich dem Wiesel: Nein, und ich habe die Packstation schon ausprobiert. Ein langes Gesicht seinerseits, ein Vertrag weniger, den er heute unterschrieben zurück bekam. Der Herr hinter mir hätte es mir gedankt, hätte er es gewusst.
Liebe Postler: Verschickt doch einfach nur Briefe und Päckchen und das richtig und ohne Schnick-Schnack, den weder eure designierten Kunden, noch eure Angestellten verstehen.

An der Werbung für allen möglichen Kernkompetenz fremden Mist und der Schlange vorbei ging es dann endlich zur rettenden Kopfmassage mit anschließendem Haarschnitt.

Ich liebe Blum

Montag, 19. Februar 2007

Gelb

Frühling?

Am Anfang war…

Mittwoch, 17. Januar 2007

…nicht das Wort, sondern die Aufregung.

Seit Montag arbeite ich nun. Ich war aufgeregt, angespannt und wahrscheinlich auch nicht besonders leicht zu ertragen. Ab heute geht es wieder einigermaßen, der Weg der Besserung kann beschritten werden.

Der neue Job ist toll. Nette Kollegen, kein all zu kaltes Wasser, in das ich geworfen wurde. Langsamer Anfang und trotzdem diese Aufregung. Muss wohl so sein, Lampenfieber.

Ansonsten gäbe es noch viel, über dass ich ausführlichst schreiben könnte, aber einfach nciht die Muße habe. Über Schwarzfahrer, die immer mit den Bahnern diskutieren müssen, anstatt einfach mal zu zahlen. Über Selbstmörder, die gleich noch einem Bahn- oder Autofahrer das Leben mitvermiesen. Oder über meinen Wunsch nach einem neuen MP3-Player, für die Bahnfahrt morgens und abends…

Vielleicht schreibe ich das alles noch mal. ;)