Mozarella
Montag, 18. August 2008Telefonat mit einer Mitfünfzigerin:
Und nun bin ich im Mozarella gelandet… Ich habe geklickt und dann ging das eine Programm auf… Der Mozarella oder so… Das Programm für das Internet!
Gemeint war: Mozilla Firefox
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Ein Blog von und mit Simon Kühn
Telefonat mit einer Mitfünfzigerin:
Und nun bin ich im Mozarella gelandet… Ich habe geklickt und dann ging das eine Programm auf… Der Mozarella oder so… Das Programm für das Internet!
Gemeint war: Mozilla Firefox
Ich bin ja kein Fussballfan, deswegen ist es mir ziemlich wurscht, aber macht es wirklich Spaß etwas anzuschauen, wo immer nur das Geld gewinnt? Vor allem bezahlen die ja auch noch dafür. Premiere, die ganze Werbescheiße und so.
Da finde ich persönlich ja die Idee hier sehr schmeichelhaft. Kirsche olé!
Seit Safari 3.1 kann ich nun endlich mit Doppelklick auf die Tableiste ein neues Tab aufmachen. Wie im FireFox. Schön.
Nun muss man noch das nette Feature nutzen können, seine Suchmaschine selbst zu bestimmen und aus dem XML der besuchten Seite herausziehen zu können (s. OpenSearch). Dann wäre ich im Alltag mit dem Safari glücklicher als mit dem FireFox, der unter OS X einfach viel zu langsam ist…
Wie gesagt, eine Kleinigkeit.
Der Standardsatz von Herrn Jobs…
Die Erwartungshaltung ist das Problem. Nicht, dass ein Mac der beste Computer oder mittlerweile PC wäre, aber die Erwartungen an so ein schmuckes Gefährt sind nun mal enorm hoch und dass liegt auch nicht an den vergleichsweise normalen Preisen.
Nein Herr Jobs und das Apple-CI, dass auf größtmögliche Religionszugehörigkeit pocht sind Schuld.
Unter diesen Umständen verfalle ich auch gerade in ein typisch deutsches Motzen, four more things at my 13″ MacBook / Santa Rosa:
Alles in allem trübt sich das Bild durch die hohe Erwartungshaltung. Doof…
Im Normalfall verirren sich so um die 20 Menschen am Tag auf diese Seite. Das ist zugegebenermaßen nicht viel und ich frage mich auch immer wieder, ob ich das Ding einstellen soll. Heute waren es bis jetzt 127! Warum?
Es gab anscheinend heute morgen einen Stromausfall in der Kölner Innenstadt und mein schon älterer Beitrag gleichen Themas wurde als erstes bei Google gefunden. Herzlich willkommen auf meiner Seite, aber es ist die falsche. Bleiben Sie doch hier und lesen etwas.
Z.B., dass ich heute 5kg Schokolade im Werksverkauf von Lindt erstanden habe, ziemlich günstig.
Siehe im BILD-Blog: BILD-Blog Werbespot
Direktlink: sevenload.com
Manchmal glaube ich, dass das W3C das Debian der Webstandards ist. Stabil, ausgereift, aber ohne Ende langsam und träge im Abschluss. Es ist alles stabil bis zum Geht-nicht-mehr, aber durch die langwierigen Evaluationsprozesse auch hoffnungslos veraltet. Es fehlt der Pepp, der Grund es zu benutzen. Ich will nicht nur Vernunft, ich will angesprochen werden durch füchsige Funktionen und breite Browserunterstützung.
Ich will das Ubuntu unter den Webstandards, aber auch kein HTML 5. Ich will Ma-O-Am!!!