Bush ermordet?
Samstag, 28. Oktober 2006Der Trailer dazu.
Provokativer Stoff…
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Ein Blog von und mit Simon Kühn
Der Trailer dazu.
Provokativer Stoff…
Who killed the electric car heißt ein weiterer Dokumentarfilm, der den Amerikanern ihr Land erklären soll.
Guter Ansatz, leider bezieht er mal wieder nicht mir ein, dass die Halbwertszeit des durchschnittlichen amerikanischen Gedächtnisses für solche Sachverhalte gerade mal so lang ist, wie man braucht um einen Viertelpfünder zu essen. In diesem Trailer eindrucksvoll durch die beiden Dumpfbacken dokumentiert, die das leider noch nicht im Fernsehen gesehen haben.
Meine lieben Dumpfbacken Amerikaner, ihr könnt das nicht im Fernsehen gesehen haben, es wird gerade im Kino uraufgeführt. Wenn das so ist, dann könnt ihr da ja noch nichts von gehört haben. Also: entspannt zurücklehnen und noch ein Fleischbrötchen verdrücken, dann ist das schnell wieder vergessen.
…Auch, dass das nie im Fernsehen laufen wird, weil die Bushs da mehr Einfluß haben.
Anm. d. Red.: Dieser Artikel ist Satiere und spielt mit nicht immer zutreffenden Klischees.
Die Amis mal wieder. Wenn man denkt, die Dummheit hat Grenzen, dann hat man sich getäuscht.
Obwohl: die Bayern können es auch…
Michael Glos war anfangs nicht sehr an politischen Themen insteressiert, sondern hat als Müller kleine Brötchen gebacken, sagt zumindest seine eigene Internetseite. Nun will er sein Mehl nicht mehr klassisch mit Wind- oder Wasserkraft mahlen, sondern mit Atomstrom.
Mit dem schönen sauberen Atomstrom, wobei er als Bayer doch am besten wissen müsste, dass Atomstrom immer wieder Probleme mit sich bringt.
Was also treibt einen Müller, der Joschka Fischer und Jürgen Tritin für ehemalige Terroristen
hält, zu einer so offensichtlich ökologisch kurz gedachten Aussage? Steckt im Endeffekt etwa E.On oder RWE dahinter, die ja nicht zum ersten Mal Taschengeld springen lassen würden? Oder ist es die Deutsche Bank, die durch das Ackermann-Urteil mitbekommen hat, dass man nicht auf so einen Schnick-Schnack wie Verantwortung achten muss, wenn man Geld verdienen will?
Solange die Einkünfte der Politiker nicht öffentlich zugänglich sind und bei Industriekonzernen keiner haftbar gemacht werden kann, wird sich wohl wenig ändern am Geldverschiebungssystem. USA, wir kommen!
Es war einige Zeit still in meiner Rubrik “Dumme US-Amerikaner”; ich wollte es nicht übertreiben mit dem hetzen.
Wie passen diese beiden Meldungen bitte zusammen?
Einmal Fluchen kostet 103 Dollar
Im amerikanischen Hartford haben Lehrer die ständigen Kraftausdrücke ihrer Schüler satt. Jetzt patrouillieren Polizisten auf dem Schulhof und verteilen Strafzettel. Das kann für jugendliche Rüpel teuer werden.
und:
Neunjährige erschießt versehentlich ihren Bruder
Drama im elterlichen Schlafzimmer: Ein neunjähriges Mädchen hat beim Spielen seinen 13-jährigen Bruder mit einer halbautomatischen Waffe erschossen. Die Eltern hatten die Waffe nicht gesichert.
Geht’s noch? Fluchen 103$, aber Schußwaffen in jedem Haus.
Ich glaube, die haben den Unterschied zwischen Ursache und Symptom noch nicht ganz verstanden.
Was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß.
So denken wohl manche Behörden oder Sesselpupser, wenn die Worte Amerika, CIA oder FBI in ihrem Ressort fallen. Zum einen regen sie sich auf, wenn in Deutschland in U-Bahnen Frauen vergewaltigt werden und niemand hilft, aber zum anderen schauen sie in ihren eigenen Zuständigkeitsbereichen weg. Der paranoide Verschwörungstheoretiker würde hier Geld oder Erpressung sehen, aber wahrscheinlich ist es viel einfacher:
Die Verantwortlichen haben einfach nicht genug Zivilcourage.
Vielleicht kann man sogar von einer Tradition des Wegschauens reden; der kleine Maler aus Österreich durfte auch erstmal sein Heimatland und die “Rest”-Tschechei besetzen, ohne dass sonderliche Reaktionen gekommen sind.
Also: Schmeißt euren Courage-Zebra-Sticker weg und kümmert euch um eure eigenen Ellenbogen.
Der Spiegel mal wieder
Bei einem Inlandsflug in den USA ist es zu einer hitzigen Debatte um das T-Shirt einer Passagierin gekommen. Auf dem Kleidungsstück waren drei US-Politiker und eine deftige Bemerkung zu sehen. Während eines Zwischenstopps musste die Frau aussteigen.
Es ist wirklich nicht zu glauben. Das freie Land.