Dienstag, 23. September 2008.
Ich sitze im Zug von Frankfurt nach Dresden, irgendwo kurz vor Fulda. Draußen zieht die feucht geregnete, diesige Landschaft vorbei. Neben mir sitzen Geschäftsleute, ein Mann und eine Frau, die über irgendein Projekt reden, dass sie nachher in Weimar vorstellen müssen.
Schon eben auf der ersten Etappe waren sie mir aufgefallen; Menschen auf dem Weg zur Arbeit, beschäftigt, gehetzt, gestresst. Sonst bin ich einer von ihnen. Heute nicht. Heute liegt selbst mein iPod noch unbenutzt vor mir.
Vertieft in Gedanken, die wie die Landschaft an mir vorbei ziehen. Arbeit, Privatleben, das Wochenende in Berlin. Vertieft in den Wanderführer, den ich mir gestern gekauft habe, mit der Route, die ich mir in der sächsischen Schweiz vorgenommen habe.
Der Zug ist mittlerweile kurz vor Riesa und ich habe per Handy die von einem Bekannten empfohlene Pension in der Dresdener Neustadt bestellt. Jetzt benutze ich doch meinen iPod. Hape Kerkeling spricht sein Buch Ich bin dann mal weg, was thematisch gut zu meiner Reise passen könnte.
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