28 Kilometer später
Mittwoch, 3. Februar 2010Geht es mir bombenmäßig! Zwei Stunden Rad fahren, teilweise über zugeschneite und vereiste Feldwege. Das macht munter. Nun noch duschen und essen! Ich bin glücklich, so kanns weiter gehen!
Sie befinden sich hier: » Fahrrad
Zum Menü springen
Zum Inhalt springen
Ein Blog von und mit Simon Kühn
Geht es mir bombenmäßig! Zwei Stunden Rad fahren, teilweise über zugeschneite und vereiste Feldwege. Das macht munter. Nun noch duschen und essen! Ich bin glücklich, so kanns weiter gehen!
Der Titel sagt es eigentlich schon; nur watt? Mein Rad, oder viel mehr ich auf dem Rad. Nach langer, krankheitsbedingter Abstinenz bin ich mal wieder eine ein wenig größere Runde gefahren: 46 km stehen auf der Uhr. Ja ich weiß, das ist keine Riiiieeesenstrecke, aber das ist mir ziemlich wurscht, mich freut es, dass ich den Hintern hoch bekommen habe.
Und das beste: Ich habe hiermit die 2.500 km für dieses Jahr voll gemacht! Ich bin stolz und glücklich und verabschiede mich vom Fahrradjahr 2009 und hoffe auf ein schönes 2010!!!
Einen schönen Artikel zum Thema Rad- gegen Kraftverkehr liefert Benedikt Hotze in seinem Blog.
Diese Situation kennen Sie: Sie fahren mit dem Auto durch die Stadt. Vor Ihnen fährt ein Radfahrer auf der Fahrbahn, obwohl augenscheinlich ein Radweg vorhanden ist. Es kommt Gegenverkehr, Sie können nicht überholen, müssen vielmehr abbremsen und hinter dem Radfahrer herschleichen. „Warum fährt der nicht auf dem Radweg?“, fragen Sie sich.
Lesenswert und eine mögliche Vorlage für eine diplomatische Kommunikation mit Ordnungshütern.
Was sich anhört wie eine kryptische Chemikalienbezeichnung ist in Wahrheit mein neues (wenn auch geliehenes) Rad. Ein Rennrad von Peugeot!
Früher fand ich Rennradfahren immer doof, vor allem wegen den Rennradfahrern, die für mich immer ein wenig prollig und elitär wirken. Aber seit ich regelmäßig und immer zügiger Rad fahre, juckt es mich in den Fingern so einen Sportwagen mal unter den Hintern zu bekommen.
Aber wieder viel Geld für ein weiteres Rad anlegen, wenn ich es doch nur mal ausprobieren will? Dann doch lieber leihen und probieren. Das es auch noch so ein schönes Stück wird, das darüber hinaus genauso alt ist wie ich, macht die Sache nicht schlechter.
Eben bin ich dann das erste Mal kurz um den Block gefahren (17km) und das wird sicher nicht die letzte Runde sein. Flughafen ich komme!
Hiermit starte ich meine persönliche Sammlung von Abendrouten, die ich durch Ausprobieren erweitern werde.
Kalk – Porz – Südbrücke – Kalk
Köln-Mülheim – Leverkusen – Dünnwald – Köln-Mülheim
Ich höre leider immer wieder von Rad fahrenden Bekannten, dass sie mit der Polizei aneinander geraten. Beispiele liefern Arne und Marco zur Genüge.
Grundtenor ist meist, dass der eigentliche Ordnungshüter in seiner Entscheidung und Eigenschaft von einem, meist fachlich höher qualifiziertem, Außenstehenden negativ kritisiert wird. Selbst wenn die Kritik objektiv gesehen angebracht wäre, will ich eher auf die subjektive Sicht der oder des Polizistin/en eingehen.
„Schritte, die man getan hat, und Tode, die man gestorben ist, soll man nicht bereuen.”
Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter
Und Herr Hesse hat recht, denn die allerwenigsten Menschen bereuen einen gerade gemachten Fehler, wenn man sie direkt darauf anspricht. Wenn ich weiter kommen will, muss ich vielleicht umdenken.
Microsoft’s Raymond Chen tells the story of a customer who complains that the keyboard isn’t working. Of course, it’s unplugged. If you try asking them if it’s plugged in, “they will get all insulted and say indignantly, ‘Of course it is! Do I look like an idiot?’ without actually checking.”
“Instead,” Chen suggests, “say ‘Okay, sometimes the connection gets a little dusty and the connection gets weak. Could you unplug the connector, blow into it to get the dust out, then plug it back in?’
Die Frage ist also, welche Strategie ich einem mir gegenüberstehenden Polizisten anbieten kann, so dass er nicht auf Kontra schaltet. Eine Lösung habe ich derzeit noch nicht. Schreibt mir gerne Vorschläge in die Kommentare
Seit geraumer Zeit entwickele ich mich zu einem bewussten Radfahrer in der Stadt. Früher auf’m Land waren Radfahrer wegen der niedrigen Verkehrsdichte eher ungefährdet und meine ersten Schritte in der Stadt beschränkten sich auf den Weg zur Bahn; schließlich hatte ich lange genug ein Auto und die KVB für „großen“ Strecken.
Mit dem neuen Fahrrad und einer gewissen Ehrgeizsteigerung kam das Bewusstsein. Nach dem ersten Treffen mit Arne wusste ich nun immerhin, dass es sogenannte „nicht benutzungspflichtige Radwege“ gibt. Mein erster beinahe-Unfall belegte für mich die – vorher unglaubliche – These, dass Radwege sogar gefährlich sein können, weil der Autofahrer (in dem Fall eine -In) mich als Radfahrer erst viel zu spät wahrnahm.
Dieses Bewusstsein war es auch, was mich dazu brachte bei der 2. Kölner Fahrradsternfahrt mitzumachen, um mein Bewusstsein womöglich zu erweitern. Und wie das so ist, wenn mehrere Menschen auf einem Haufen sind, es treffen sich manche wieder oder das erste Mal und bilden neue Synapsen. In meinem Fall waren das einige kleinere und Marco, dessen, aus meiner Sicht gelungenen, Film ich hier präsentieren will.
Schade finde ich allerdings, dass im Kölner-Stadt-Anzeiger zwar über das furchtbare Kalker Straßenfest und die gleichzeitig stattgefundene Demo der Skater berichtet wird, aber kein Stück über die Radfahrer. Schlechte Pressearbeit, das gilt es in Zukunft zu verbessern! ??? ????????? ????